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Bericht Wise Guys Totalnacht, 28.6.2008

DER VIERTE BLOCK

Mit Block vier und fünf werde ich mich nun kürzer fassen .
Zu Beginn des vierten Block erwartete uns auf der Bühne ein einsamer Eddi – aber nicht lange, und Sari stieß hinzu. Beim Opener A/B bekamen meiner Meinung nach Sari, Clemens (klar ) und Ferenc den meisten Applaus.
Weiter ging´s mit (nach meiner jetzigen Betrachtungslage :D) dem Highlight der Totalnacht: Neuauflage des alten Take That-Klassikers „Back for good“. Sari und Clemens spielen dazu sehr schön Boygroup .
Bei Ruf doch mal an verließ Eddi dann auch einmal die Bühne, um ein wenig durch das Publikum zu laufen. Ferenc moderierte den Song als eines der lautesten Wise Guys – Lieder an.
Danach folgten Powerfrau und Probier´s mal mit ´nem Bass (für Ferenc gab´s natürlich mal wieder Ovationen :P).
Dann kam Wo der Pfeffer wächst. Kaum hörte ich die ersten Takte, sprang ich auf – die anderen hielt es dann nach und nach auch nicht mehr auf den Stühlen. Ich war erfreut, endlich mal zu erleben, wie das Publikum das Lied allein singen durfte . Einfach begeisternd, wie der ganze Saal die Strophen zum Besten gab. Dän sorgte noch mit einigen Einwürfen für gelegentliches Lachen: „Ihr macht das schon richtig gut!“ „Aber auf das Timing achten!“ „Genau, gut so!“
Ferenc sagte, nachdem wir uns wieder niedergelassen hatten, dass es verschiedene häufige Sorten von Liedern gäbe. Die einen wären die schnellen, lauten Lieder; die anderen die langsamen, leisen. Es gäbe aber auch wenige schnelle leise – den Root Beer Rag zum Beispiel.
Dann ging die Partystimmung mit Was für eine Nacht weiter und alle mussten wieder aufstehen . Hier hörte ich endlich mal die schöne Ferenc-Sirene (oder wie man das nennen soll, für mich klang das wie ein startendes Motorrad – aber ohne Frage cool; schade, dass das auf Klartext nicht zu hören ist :P).                                               Dann folgte wieder ein schönes Dän-Lied – Die Bahn kommt. Die ersten Takte wurden von Klatschen und Jubeln begleitet und es wurde kräftig mitgesungen. Die bereits angesprochene Gütersloh-Fraktion meldete sich hier noch einmal zu Wort („Seh ich so aus, als ob ich in Gütersloh wohn´?   )                                                                Dann kam Baby noch einmal. Darauf folgte Du bist dabei – da ich (vor dem Konzert) noch keine Wise Guys – DVDs besaß, war die Choreographie für mich vollkommen neu und ich bin aus dem Lachen nicht mehr rausgekommen. Da wir vorhin schon bei Gütersloh und Fans aus der Gegend waren – aus Wiehl waren natürlich auch einige Leute da (ob die direkt aus der Tropfsteinhöhle kamen und ob sie so stark besetzt waren, wir die Gütersloh-Fraktion kann ich im Nachhinein nicht mehr beurteilen :P).
Dann kam Zu schön für diese Welt. Das hätte ich nicht im Programm erwartet (vermutlich, weil ich keine DVDs besitze… :D). Inzwischen höre ich es viel öfter, denn bei der Totalnacht fand ich es total cool.
Jede Stimme zählt schloss den vierten Block ab. Der Kreis schloss sich – Eddi, der am Anfang schon beim Opener A allein auf der Bühne gestanden hatte, blieb nun auch allein zurück; bis man ihn jodelnd von der Bühne trug :D.  

DER FÜNFTE BLOCK 

Die Pause zwischen Block 4 und Block 5 nutzten einige Zuschauer um sich zu kostümieren, da der fünfte Block der Totalnacht normalerweise Verkleidungsblock war, wenn diese zu Fasching stattfand. Da gab es einige echt schöne Kostüme, viele hatten sich echt Mühe gegeben. Ein paar Leute in meiner Nähe kommentierten dies als „verrückt“ – die ganze Aktion stellte sich dann aber doch als normal aus, denn der fünfte Block begann mit Fanfare und mehrmaligem Kölle Alaaf :D. Die Wise Guys hatten sich ebenfalls verkleidet .
Als Eröffnung des Totalnachtendspurts hielt der Ohrwurm her. Dann erklärten die fünf ihre Kostüme.
Dän: „Ich bin der komische Köln-Mann.“ Er trug ein Kostüm, das aus ganz vielen Köln-Wappen bestand mit zugehöriger Narrenkappe.
Eddi: „Disco-Heini.“ Er hatte sich ganz rosa eingekleidet, teilweise mit Rüschen, die Haare offen.
Sari: „Ich bin der gestiefelte Kater.“ Weiße Hose, weißes T-Shirt und Katzenschnurrbart angemalt. Einen schönen braunen Hut mit roter Feder auf dem Kopf, schwarze Stiefel.
Ferenc: „Ich bin John Wayne aus Brokeback Mountain.“ Einen schlichten braunen Mantel und einen dazu passenden Cowboyhut.
Clemens: “Ich bin der Regen, ich bin viel Sonne, Überschwemmung, Gewitter – ich bin die Klimakatastrophe.“ (Naja, so ähnlich, das kriege ich wörtlich nicht mehr zusammen – es war auf jeden Fall relativ ausführlich :D). Für dieses Kostüm räumte Clemens mal wieder den Kostümpreis ab .
Dann kam Rasier dich. John Wayne musste hier lachen, als er verpflichtet war, Sari auf der Bühne ins Katergesicht zu schauen und musste mit dem Gesang kurz aussetzen *g*.
Jeden Samstag durfte natürlich auch nicht fehlen. Genau wie Jetzt und hier. Es war sehr amüsant diese Lieder mal mit Kostümen zu sehen – da bekommen sie einen ganz neuen Touch. Während Eddi eine Ansage machte, spielte Dän im Hintergrund an seiner Mütze herum, die ihm bei der schnellen Choreographie um die Ohren geflogen war. Er war dabei, die Enden der Mütze auf dem Kopf zusammenzubinden – das veranlasste das Publikum zu Gelächter. Eddi begriff nicht warum und wandte sich erst einmal an Sari, der wies aber sofort auf Dän, welcher mit den Schultern zuckte. Kaum fuhr Eddi mit seiner Ansage fort, nahm auch Dän seine Tätigkeit wieder auf :P.
Das nächste Lied war Radio. Dän leitete das mit den Worten ein: „Das wird schwer, das jetzt ernsthaft rüberzubringen.“ Das war es wirklich – Dän mit Mütze und auch noch mit den Händen über dem Kopf (womit er andeuten wollte, dass nicht gefilmt werden sollte) ließ die Leute eher noch mehr durchdrehen, als den gewohnten Beruhigungs- und Gänsehauteffekt zu bewirken. Radio werde ich wohl nicht mehr hören können, ohne dabei zu grinsen. Wer ist Schuld, dass dieses schöne Lied in Block 5 gelandet ist :D???!? Dän gab danach noch eine Anzahl von Gründen an, warum man nicht filmen solle. Einige ihrer Songs wären schon auf Youtube gelandet, was sie nicht toll fänden. Und der eigene Sitznachbar fände es wohl auch nicht so toll – denn wir sind bestimmt genauso durchgeschwitzt wie sie und wenn man dann die Arme die ganze Zeit hochhält… nun ja, und so weiter .
Weiter ging´s mit Einer von den Wise Guys. Clemens geht hier wohl normalerweise in einer Art Entengang Eddi hinterher – diesmal musste er, da ihn sein Kostüm behinderte, hinter ihm herhüpfen *g*.
Ich will keine a-cappella sang uns ein italienischer gestiefelter Kater vor. Hier fiel vielen auf, dass Sari ohne Knopf im Ohr sang, sondern dass der über der Brust hing, die Jacke war ja offen *g*.
Auch Clemens sagte vor dem folgenden Lied, dass es schwer sei, die Glaubwürdigkeit zu behalten. Schunkeln trug Clemens diesmal nicht ganz so glaubwürdig vor *g*. Am schönsten war hier die Zeile: „Doch weil hier jeder Zweite vergisst, dass nicht das ganze Jahr Karneval ist…“ Man solle nicht alles glauben, wovon sie singen, sagte Clemens nach dem Lied – er bekomme z.B. Mails, was er denn nun eigentlich gegen das Schunkeln habe, bzw. warum er Harry Potter nicht gut fände .
Im nächsten Jahr sollte laut Dän eine andere Fähigkeit von Sari zur Geltung kommen – das war dann in When I´m 64 die Beherrschung bestimmter Dialekte.
Danach gab es Fitness zusammen mit dem gestiefelten Kater und Quäl dich fit.
Auch ein sehr schönes Lied, das meiner Meinung nach nicht in den Karnevalsblock passte, war Sonnencremeküsse. Ich habe mich gefreut, es einmal live zu sehen – es bleiben nicht so schlimme Folgeschäden wie bei Radio *gg*.
Dann folgte Tekkno in Höchstgeschwindigkeit. Gleich ging es weiter mit einem anderen Knaller – Alles in die Luft als vorletzter Song eines total tollen, total langen Abends.
Als letztes Lied schloss Dän mit Weil ich ein Kölner bin ab. Jeder auf der Bühne, der einen Hut oder ein hutähnliches Gebilde auf dem Kopf hatte (Eddi war der einzige hutlose ^^), nahm diesen ab und trug ihn vor der Brust. In der Zeile „Du fragst, warum ich mich im Frühjahr albern kostümiere und mich dafür nicht einmal in der Straßenbahn geniere“ ersetzte Dän „Straßenbahn“ durch „Stadthalle“. Vorher hatte er uns darüber aufgeklärt, dass sie keine Zugabe geben würden – „da könnten wir uns auf den Kopf stellen und jodeln“. So verabschiedeten wir die Wise Guys mit so viel Applaus, wie wir noch aufbringen konnten, bis zum Afterglow, der ungefähr 1.30 Uhr begann und sich bis kurz vor halb drei hinzog.

31.7.08 00:42
 


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