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Bericht Wise Guys Totalnacht, 28.6.2008

DER DRITTE BLOCK

Der dritte Block begann mit ziemlich langer Urwaldtrommel-Einlage und Am Anfang. Darauf folgte Früher – hier vergaß auch wieder mal jemand seinen Text (ich glaub, es war Dän, aber nur kurz ).

Es folgte Mädchen lach doch mal, was mir auch schon auf „Live“ super gefallen hatte – richtig live war es natürlich noch lustiger. Ich glaube, dass war der Song, wo die ersten Leute aufstanden. Falls es so war, sagte Dän danach: „Ich habe gehört, dass sich hinten welche beschweren, wenn vorne Zuschauer aufstehen. Aber wissen Sie, was da hilft? Sie müssen einfach auch aufstehen!“ Nach dieser Äußerung stellten sich in den allerletzten Reihe manche Leute auf die Stühle (Kommentar Däns: „Es geht doch!“ ^^).
Clemens verstärkte nun Dän in der Moderation und sagte, dass das folgende Lied, wenn es richtig vorgetragen würde, dazu führe, dass der Zuhörer einschläft. Außerdem verbindet er den Inhalt dieses Liedes mit Kühle und Wind – das konnten wir im Saal auf jeden Fall gebrauchen. (Das ging ganz gegen Däns Konzept, der zu Beginn des zweiten Blocks Eddi darauf hingewiesen hatte, wie herrlich frisch es im Raum doch wäre – laut seinem „Moderationshandbuch“ müsse man das Publikum nämlich immer auf etwas anderes aufmerksam machen. Noch eine Bemerkung von Dän, die es im Laufe des Abends gab: „Vielleicht sollte man die Totalnacht doch wieder zu Karneval machen… aber dann ist es kalt, und die einzige Wärmequelle ist die vereinsamte Glühbirne da oben an der Decke. )
Wie auch immer – es folgte Träum vom Meer. Ich fand es wunderschön – vor allem der Schluss hat mich fasziniert. Am Anfang des Liedes saß ich auch noch mit geschlossenen Augen da – doch die Entspannung ging leider ein wenig verloren, weil genau bei diesem Lied sich einige Leute in der Reihe hinter uns zu unterhalten begannen. Natürlich fiel dann auch genau in diesem Lied irgendwo im Saal eine Flasche um. Für so was habe ich dann irgendwie kein Verständnis .
Jetzt ist es zu spät war das nächste Lied, was wieder Stimmung in der Halle machte und die Leute aufweckte . Hier wurde begeistert mitgesungen, unter anderem sogar zu viel. Auf der CD hören wir ja von Sari noch ein resigniertes „Na toll!“ – dieses ließ er diesmal weg, aber das Publikum rief das äußerst enthusiastisch :P. Auch vor dem zweiten Refrain gab es noch einige „Na toll!“-Rufe – aber da hatte es noch nie einen Einwurf gegeben, und es gab natürlich auch diesmal keinen von Sari ;D.
Beim Seemann gab es wieder eine spontane Taschentuch-Aktion und man half sich gegenseitig mit Tempo-Taschentüchern aus. Da ich zweite Reihe saß, blieb mir der Anblick des Publikums ja leider vorenthalten, aber Dän und Eddi stellten nach dem Lied fest, dass das eigentlich schon richtig gut aussah, dass es  bei der Spezialnacht aber noch besser war (was sollten wir denn machen, wir waren ja nur so wenig Leute im Gegensatz zur Phillipshalle :P). Im Lied gab es leichte Verständigungsschwierigkeiten zwischen Ferenc und dem Publikum. An der Stelle, an der die Rheinautobahnfähren-Pointe kommt, lachten diesmal nur sehr wenige – das Lied war ja diesmal wirklich (fast) jedem schon bekannt. Doch dann stand Ferenc da auf der Bühne – mit ausgebreiteten Armen; und wir wussten nicht ganz, was er von uns wollte. Ein Teil entschied sich für das Weitersingen des Liedes, der andere für Klatschen, einige taten gar nichts – und Ferenc wandte sich resigniert ab, und sang dann einfach weiter. Was er da gemeint hatte, hat sich mir immer noch nicht erschlossen ^^. Am Ende des Liedes gab es trotz allem tosenden Applaus und Dän fragte, wie wir gleichzeitig mit den Taschentüchern winken und klatschen konnten. Eddi und Sari hatten die Lösung unmittelbar parat: Zwei Sitznachbarn klatschen zusammen mit der linken bzw. mit der rechten Hand, mit der jeweils freien Hand wedeln sie mit einem Tuch. Diese Spontaneinlage der beiden kommentierte Dän mit dem Satz: „Sie müssen wissen: Sari und Eddi gehen auch zusammen auf´s Klo.“ Das führte in der Reihe hinter mir zu einem so starken Lachanfall einiger Leute, dass Dän dann mit einem drohenden Blick in selbige Reihe sagte, er müsse „den Jüngeren jetzt mal was erklären, wenn sich die Mittelalten wieder etwas beruhigt haben“.  
Es folgte Ich war noch nie bei RTL. Auch hier gab es etwas lustiges (abgesehen davon, dass Clemens das Lied total überzeugend darbot ): Meine Sitznachbarin und ich hatten uns stillschweigend darauf verschworen immer schön auf 2 und 4 zu klatschen, wie es sich gehört. Vor allem bei diesem Lied klatschten viele auf 1 und 3 doch wir hielten uns tapfer – bis ein Teil der Wise Guys auf der Bühne dann auch zu klatschen begann, und zwar ebenfalls auf 1 und 3! Dann waren wir doch ein bisschen verwirrt, aber wir blieben bei unserem System. Schließlich stellte ich triumphierend fest, dass wenigstens Ferenc „richtig“, also mit uns mit, klatschte. Kaum hatte ich das registriert ging Dän zu Ferenc und zeigte ihm, dass er auf 1 und 3 klatschen solle, was Ferenc dann schließlich schulterzuckend auch tat :P.
Das nächste Lied moderierte Dän wieder an. Ein Song, der eigentlich gar nicht auf ihr neues Album sollte, aber durch die Illustrationen von Anette Dewitz und die positive Resonanz der Fans nun doch wieder mit ins Programm gerutscht sei – ChaChaCha auf´m Dach. Ein paar Mädchen in der Reihe vor uns hatten für das Lied eine ganz hübsche Choreographie einstudiert . Bei „komm wir drehen durch, wir spiel´n verrückt, wir heben ab“ hatte Sari sich nochmal ziemlich verhaspelt :D.
Dann kam wieder ein Lied, dass uns von der Hitze und der stickigen Luft im Saal geplagten Menschen ein wenig Linderung verschaffen sollte – Das Wasser. Hier haben mich die vielen Mitsinger enorm gestört – dadurch klang das Lied total unsauber. Ich hätte gern mehr von Eddi gehört.
In der nächsten Applauspause fiel mir auf, dass Clemens nun ebenfalls ein Mikro in die Hand nahm – es konnte also nur Jetzt ist Sommer folgen. Ein Song, der natürlich wieder mal alle von den Stühlen riss.
Dann kam 99 Jahre. Sari baute einen witzigen Textverdreher ein (was ihm gestattet sei, bei solchen Liedern mit so viel Text ;D) und zwar: „… schreibst mich auf die Mottenkiste, packst mich in die Warteliste“ ^^.
Dann ging es mit Wolfsgeheul und Schiller weiter. Ferenc war am Anfang der Bürgschaft ganz schön übersteuert, wurde schnell noch ein bisschen runtergedreht, aber trotzdem vibrierte der Bass mal wirklich richtig im Bauchnabel .
Da Clemens nach Schiller von der Bühne verschwand, dachte man sich schon, dass als nächstes Nur für dich dran wäre. Und es kam auch – Clemens brauchte diesmal drei Introdurchläufe um einzusetzen. Den Zwischenruf „Wird alles wieder gut!“ kommentierte er mit einem resignierten Kopfschütteln. Zusätzlich zu den nassen Haaren deutete Clemens diesmal in der ersten Strophe auch an, sein T-Shirt auswringen zu müssen.
Das Abschlusslied des dritten Blocks kündigte Dän folgendermaßen an: „Und zum Abschluss des dritten Blocks ein weiterer Song von unserem Album „Wo der Pfeffer wächst“: Zwischenbilanz.“
Verwirrung machte sich breit und es kam leichter Protest aus dem Publikum: „Das ist doch von Radio!“ Dän revidierte seine Aussage sofort: „Entschuldigung, natürlich von Radio!“
Zwischenbilanz gestaltete den Übergang zur Pause noch einmal relativ ruhig.
In dieser hatte die Abspannmusik unter anderem „Summer Dreaming“ zu bieten, was von Einigen erfreut mitgesungen wurde. Nach der Pause, die ich am Stand verbrachte, war ich ein stolzer Besitzer einer neuen Wise Guys – DVD und eines frei!-T-Shirts geworden .  

12.7.08 17:21
 


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