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Weimarer Zwiebelmarkt – 9.10.2008 – 12.10.2008

Wie lässt sich das Wochenende am besten zusammenfassen? Nun, es gibt sieben Grunderkenntnisse, die ich einem Bericht an den Anfang stellen möchte, sozusagen als magische Zahl dieses Wochenendes.

 

  1. Linedancer können sehr peinlich sein.
  2. Ältere Herren an Bahnhöfen sind mitunter äußerst dreist.
  3. Fahrkartenautomaten der Bahn stehen zwar überall, funktionieren aber nie, wenn man es eilig hat.
  4. In überfüllten Zügen zu fahren ist ziemlich unangenehm.
  5. Es ist kein Problem zu einer a-Cappella-Band zu gehen, die man überhaupt nicht kennt.
  6. Es ist auch kein Problem zu zwei Konzerten in drei Stunden zu gehen.
  7. Lässt man sich eine CD signieren, muss man immer genau dazu sagen, wie der eigene Name geschrieben wird.


Wem das schon genug war, der sollte hier nicht weiterlesen. Wer Genaueres wissen möchte, findet hier einen detaillierten Bericht (erstmal nur) über die muSix-Konzerte am 12.10. (darauf beziehen sich Erkenntnisse 4 – 7). Beiden Parteien wünsche ich viel Spaß!

 

 

muSix 12.10.2008 13.00 Uhr und 15.00 Uhr


Gegen 12.30 Uhr begannen die Jungs auf dem Herderplatz den Soundcheck mit „Der blaue Planet“ von Karat. Dabei wurde darauf verwiesen, dass sie erst 13 Uhr richtig singen und dann auch in „Bühnen-Outfits“ erscheinen würden. Bzw. nackt, aber das gäbe es dann vielleicht erst am Frauenplan wo sie 15.00 Uhr nochmal singen ;-).

Es ging dann nicht 13.00 Uhr los sondern erst 13.06 Uhr. Da es mein erstes muSix-Konzert war und ich vorher noch nie eine CD gehört hatte, fällt es mir nun ein wenig schwer, genaue Titelbenennungen vorzunehmen (und bitte diesbezüglich die muSix-Vertrauteren um Kommentare im Blog-Gästebuch).

Ich nenne daher die Lieder, die mir vom Herderplatz noch einfallen. Los ging es definitiv mit „Wir fahr´n übers Meer“ ( „Wir fahr´n, fahr´n, fahr´n der Sehnsucht hinterher“ ).

Björn stellte danach die Band vor und machte das Publikum erstmal mit den wichtigsten Grundzügen der a-Cappella-Musik vertraut. Man nutzt dafür nämlich keine Instrumente. Also wäre es gar nicht schlimm, dass die nicht mit in den ICE gepasst hätten ;-).

Im Moment beschäftigen sie sich mit Ostrock und haben beim Wühlen in den Plattenschränken ihrer Eltern einige Raritäten entdeckt, von denen sie es sehr schade fänden,

wenn man diese Lieder nicht mehr hört. So bringen sie das uns wieder näher.

Dieser Ansage folgte ein Ost-Medley. Bei „Sieben Brücken“ verließen die muSix die Bühne und danach sang André „Nie nie zuvor, hab ich dir so sehr vertraut…“ einer Frau mit Digitalkamera in der ersten Reihe zu. Bei „… nie nie zuvor, hab ich so auf dich gebaut“, kniete er sich vor ihren Mann/Freund/Begleiter/Was-auch-immer :-D.

Nach dem Medley erkundigten sich die fünf, wer erwartet hätte, dass das Wetter noch so schön werden würde. Die meisten Leute glaubten, es würde wieder so werden wie am Samstag, ein fast genauso großer Anteil gab an, das bezweifelt zu haben und einige hatten keine Meinung. Dann wollten sie auch noch wissen ob Weimar eine sehr musikalische Stadt sei, wie man es bisweilen hört (da habe ich mich zurückgehalten, ich bin ja schließlich Jenenserin). Darauf folgte laut meiner Fotos ein Lied, das Stefan sang, ich weiß aber nicht mehr, welches, möglicherweise „Irgendwann werd ich mal...".

Dann erklärte Patrick die Arbeitsweise des kleinen Geräts, das mit auf der Bühne lag. Er hätte Leute gesehen, die die Stirn runzeln, ob sie wirklich alles live machen. Vor allem Bass und Schlagzeug klingen so, als kämen sie vom Band. In Wirklichkeit singen sie alles selber, haben sich aber eine kleine Hilfe geholt. Dieser kleine technische Zusatz merkt sich alles, was Patrick ihm „vorsagt“. Das demonstrierte er auch sofort mit einem Stückchen Vocal-Percussion, um dann dem Gerät seinen eigenen Applaus zu bescheren :-P. Die Fähigkeit sich zu merken, was er sage, dies zu wiederholen und dann auch damit aufzuhören, wenn er es möchte, vermisst Patrick in seiner eigenen Beziehung *g*.

Von der neuen CD „Heute wie neu“, für die Patrick und Björn fleißig Werbung machten, hörten wir unter anderem auch ein Solo-Stück (im Original von Manfred Krug), gesungen von Patrick. Am Anfang gab es geringfügige Irritationen auf der Bühne, in welcher Tonart der Song vorzutragen sei. Schließlich ließ man das Publikum abstimmen und der größere Teil (ich auch ^^) stimmte für G-Dur. Also begannen sie das Intro in G und Patrick vermasselte prompt den Anfang, indem er selbst in einer ganz anderen Tonart anfing. Daraufhin fragte Stefan: „Wer war hier nochmal alles für G?“ Tja, egal :-P. Noch einmal wurde angefangen und dann klappte auch alles.

Versungen wurde sich im Folgenden nicht mehr, allerdings munter versprochen. „Wir sehen uns dann am Pflau – äh Frauenplan. Pflaumenplan… auch sehr originell. Ihr könnt dann mit uns mitkommen, wir singen auch ein ganz anderes Programm, keinen Song nochmal.“

Das war nicht vollkommen die Wahrheit ;-). Das letzte Lied zumindest, „Cola-Wodka“, hörten wir nicht doppelt.

Davor erklärte Björn noch, dass der Plattenvertrag für „Heute wie neu“ nur unter einer bestimmten Bedingung zustande gekommen sei – nämlich dass sie ein Stück mit auf die Platte nehmen mussten, das sie eigentlich gar nicht mochten. „Kling Klang“ folgte, was die Leute schon an den ersten Takten erkannten. Hier sind kleine Scherze eingebaut, z.B. dass die anderen vier, wenn Stefan singt, auch was zu tuen bekommen, indem sie Textschilder hochhalten dürfen ^^. Das begeisterte die Zuschauer. Sehr schön fand ich, als dann Stefan auch ein Textschildchen mit „Klatschen“ in die Hand bekam, worauf die anderen vier „auf – 2 -  und -  4“ bildeten ;-). Das sprach mir wirklich aus der Seele. Nach dem Lied machte uns Björn darauf aufmerksam, dass es ja schön sei, dass uns das Lied gefalle, wir aber trotzdem nichts daran ändern könnten, dass es keinem von ihnen gefiele. Darauf folgte der Einwurf von André von hinten: „Doch, mir!“

Auf dem Herderplatz gab es noch folgende Lieder, die ich nicht mehr genau in den Ablauf einordnen kann: Vom neuen Album war „Viel zu weit“, „Wand an Wand“, „Wenn ein Mensch lebt“ und „Der Blaue Planet“ dabei. Zwei Songs waren auch von André selbst geschrieben, einer davon (Das Tier) von Stefan performt, der andere von ihm selbst („Space Captain“(?)). Außerdem sangen sie „Nach Süden“, was wir am Frauenplan noch einmal hören sollten.

 

Szenenwechsel. Ich hatte mir viel Zeit gelassen und kam halb drei am Frauenplan an. Dann kaufte ich mir noch was zu essen. Die Bühne dort war erheblich kleiner und schön rund, wie ein Pavillon ;-). Gegen 14.45 Uhr begannen die muSix auch hier den Soundcheck, diesmal mit „Kling klang“. Das klang schon mal viel besser als am Herderplatz… nicht so laut und viel besser harmonierend. Stefan witzelte, indem er den Text für den Anlass ein wenig überarbeitete: „An der Westküste dann die Promenade runter, wo schon der Soundcheck wartet: „Guten Tag, zweimal bis nach Feuerland bitte!“ Der Soundcheck ist leicht entartet. Soundcheck, Soundcheck…“ :-D

Hier ging es, wieder verspätet (laut Handy-Kamera 15.12 Uhr) und in Bühnenklamotten (;-)) los mit „Bataillon D`Amour“. Danach entwickelte sich der Insider zwischen den Jungs und dem Publikum: Sagte einer von ihnen „Hallo Weimar!“ war es unsere Aufgabe geschlossen„Hallo muSix!“ zu antworten. Denn das seien sie, die muSix aus Berlin.

Schon mit dem zweiten Lied brachen sie das Versprechen vom Herderplatz (oder vielleicht hatte ich da ja auch nur was falsch verstanden ^^). Zumindest kam nochmal „Nach Süden“ von Lift (was übrigens eine alte Band ist, und nichts mit der Apfelschorle zu tuen hat *g*).

Dann folgte erneut „Kling Klang“. Und trotz Textschildern klatschten am Anfang noch Leute auf 1 und 3… ts ts ;-). Auch „Der blaue Planet“ hörten wir noch einmal.

André wendete sich schließlich an die Damen im Publikum, was diese darüber denken, mit einem Mann eine längere Beziehung zu führen, vielleicht sogar mit Ringen. Irgendwann würde er sich doch dann abnutzen. Reaktion eines Mannes aus dem Publikum: „Der Ring!“ André: „Nicht der Ring. Der natürlich auch. Aber der Mann.“ Dann schaffte er mit dieser Beziehungs-Ansage die Kurve zum Song – eine solche Beziehung hat man nämlich auch zu Liedern. Irgendwann gefällt einem ein Song nicht mehr. Und so ging es ihm auch mit dem, den sie nun singen wollten und den sie deshalb bearbeitet hatten – „Als ich fortging“.

Patrick stellte auch hier ihr kleines Gerät vor, dass sich die Percussion merkte und präsentierte ein paar Stücke später wie eigentlich das Mundschlagzeug geht, was bei den Zuschauern zu äußerster Erheiterung führte und für ihn eine Menge Applaus brachte (den Till mit Handzeichen zu unterbinden suchte ^^).

Die muSix bezogen das Publikum viel mehr ein und die Stimmung wurde auch besser. Einmal mussten wir mitsingen… aber ich kann mich bei bestem Willen nicht mehr daran erinnern, wie das Lied hieß. André drohte auch zwischendurch ständig, einzelne Leute zum Singen auf die Bühne zu holen, während Stefan „die Menschen mit den Weingläsern an den Biertischen“ beschimpfte, die einfach nicht mitsingen wollten ^^.

Bei der „Eisdame“ wurde dann den Weimaranern auch noch zugeschrieben besonders rhythmisch begabt zu sein. Da musste ich mich wieder raushalten :-D. Die Frau neben mir machte zuerst das „bao“ sehr „schön“ laut nach, aber viel zu spät. Daraufhin meinte Stefan, jemand müsste der Dame mal einen Wein ausgeben. Beim nächsten Nachsingen machte die Frau genau dasselbe und diesmal war die Reaktion der muSix: „Ohje, du bist aber nicht von hier, oder?“ Das war sehr amüsant :-D. Nach dem Song verkündeten sie, wir würden zur Top Five gehören und sie würden einige von uns gern mal auf Tour mitnehmen.

Auch das Ost-Medley gab es nochmal und mehrere Lieder der neuen CD, die übrigens 16 Titel hat, und die es zum Schluss für 15 Euro an der Bühne zu erwerben gab (ein Titel kostenlos, damit man besser ausrechnen kann, wie viel die einzelnen Titel kosten ;-)).

 

Ich dachte mir, da ich dieses Wochenende auf drei Konzerten an zwei Tagen war, die alle kostenlos waren, sollte ich mein gespartes Geld nochmal sinnvoll anlegen. Ich ließ es also bei den muSix und nahm im Tausch dafür von Björn einmal die CD entgegen, die ich noch signieren ließ. Als Stefan mich fragte, für wen denn die CD sei, vergaß ich, nochmal zu sagen, dass ich zusammen geschrieben werde. Lustigerweise setzte er nach dem Namen-Schreiben gleich den Stift ab und meinte:

„Oh, jetzt habe ich das zusammengeschrieben… das ist bestimmt falsch, oder?“

Ich: „Genau! Ist aber nicht schlimm.“

Patrick (oder Till ^^?): „Immerhin ist es jetzt richtig falsch.“

Dann richtete ich noch die Grüße aus, die ich überbringen sollte, wurde beauftragt, zurückzugrüßen, und verabschiedete mich mit der Information, dass es am Frauenplan viel besser geklungen hatte als auf dem Herderplatz. Daraufhin meinte Till, sie seien eben doch für Kleinkunstbühnen geschaffen.

 

Dann ging´s wieder zum Bahnhof und in einen so überfüllten Zug, dass sich die Abfahrt um mindestens fünf Minuten verspätete, weil einige unbelehrbare Leute noch in den Türen stehenblieben um vielleicht doch reinzukommen. Zum Glück ist die Strecke Weimar – Jena nur 14 Minuten Fahrt… leider gibt es ja in so einem Zug keine Fenster, die man öffnen könnte. Man hätte fast einen Sauna-Aufpreis verlangen können. Irgendwie war ich dann auch froh, wieder zuhause zu sein ;-).

 

So, dieser Bericht ist beendet und doch etwas länger geworden. Ich hoffe, ich habe alles richtig wiedergegeben - und inzwischen kann ich langsam sogar die Namen der muSix-Sänger *g*.

Vielleicht stelle ich in den nächsten Tagen noch ein Stückchen über das Konzert der Foxtower Bluegrass Band vom 11.10. voran, wenn ich es schaffe. Ich hoffe, diejenigen, die bis hier her gelesen haben, haben sich nicht zu sehr gelangweilt ;-).

 

Für die, die es noch interessiert: Hier (http://picasaweb.google.de/DelLargo/MuSix12102008#) findet ihr Bilder (leider nur Handy-Fotos) von beiden Konzerten. Ich weiß grade nicht, wie man das verlinkt :-D. Das Recht auf die Digitalkamera hatten meine Eltern, die heute morgen in den Urlaub losgefahren sind.  

 

13.10.08 00:56


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1&1 und andere Probleme

Vorhin kam meine Mutter aufgeregt mit den Worten „Komm mal schnell rüber!“ in mein Zimmer gestürzt, nachdem das Telefon geklingelt hatte. Ich hatte mich schon gewundert, wie es überhaupt möglich war, dass unser Telefon klingelt – denn heute morgen war das Netz besonders schlecht. Am Telefon war ein netter Herr von 1&1 der Mama sagte, sie solle doch bitte die FritzBox! öffnen. Ich wunderte mich schon, wie lang die Verbindung hielt und sagte Mama, der Mann solle doch bitte, weil das Netz gleich zusammenbrechen würde, dann auf meinem Handy anrufen. Wir hätten nur 3-Sekunden-Verbindungen. In weiser Voraussicht begann Mama: „Wenn das hier gleich wieder zusammenbricht, rufen Sie doch bitte auf dem Handy meiner Tochter - “ Weg war das Netz.

5 Minuten warten. Telefonklingeln.

Meine Mutter: „Sind Sie wieder dran? Gut. Ich gebe Ihnen mal die Nummer meiner Tochter. Das ist die – nein, nicht schon wieder!“ – Netz weg.

Mein Kommentar: „Melde dich doch das nächste mal gleich mit der Handynummer!“

Nächster Anruf. „Hallo? Schon wieder weg.“

Ein paar Mal klingelte es noch, dann schafften wir es, dem anderen Ende der Leitung meine Nummer zu diktieren. Er wies meine Mutter an, in der FritzBox! auf Einstellungen und dann auf Internet zu klicken, dann auf DSL-Informationen. Nach meinem Satz: „Diesmal hält das Netz aber lang! Schon eine Minute und 54 Sekunden!“ brach die Verbindung erneut ab.

Meine Mutter, nachdem mein Handy nicht sofort klingelte: „Hoffentlich hat der sich die Nummer jetzt auch richtig aufgeschrieben!“

Dann sang Dän „Du bist ein Sonnenschein…“ und ich meldete mich mit einem fröhlichen „Hier ist jetzt die Tochter“ ;D. Es folgten weitere Instruktionen, was wir ihm aus der FritzBox! vorlesen sollten. Nach einer kleinen Diskussion über blaue Pfeile (da ging es um die kBit/s-Rate), die eigentlich weiß oder höchstens türkis waren, übernahm ich das Vortragen unserer Leitungsdämpfung und des Signal- und Rauschabstandes, sowie der Produktinformationen. Dann fragte mich der Mann, ob er bei weiteren Fragen auf meiner Handy-Nummer anrufen soll. Natürlich soll er das *gg*. Als ich meine Mutter fragte, ob sie nochmal mit ihm reden will, sagte sie nein; kaum begann er zu erklären, wie sie jetzt weiter vorgehen, wollte sie natürlich doch das Handy haben :P.

Er schreibt nun an die Entstörungstelle, diese nimmt sich jetzt dann unsere Leitungen vor – wenn die sich bei ihm zurückmelden, schreibt er mir eine SMS. Dann sollen wir schauen, ob es geht.

Abgesehen davon, dass wir ihm meine Homezone-Nummer gegeben haben und die SMS dann wohl auf der Mailbox landet, haben wir schon seit 20 Minuten eine aktive Internetverbindung *g*. Mal sehen, wie lang es so weitergeht… bis dahin schöne Grüße an das nette Team von 1&1, die sich nach tausenden Mails unsererseits mal bei uns gemeldet haben und dann auch gleich gespürt haben, wie super der Telefonanschluss funktioniert .

31.7.08 12:49


Bericht Wise Guys Totalnacht, 28.6.2008

DER VIERTE BLOCK

Mit Block vier und fünf werde ich mich nun kürzer fassen .
Zu Beginn des vierten Block erwartete uns auf der Bühne ein einsamer Eddi – aber nicht lange, und Sari stieß hinzu. Beim Opener A/B bekamen meiner Meinung nach Sari, Clemens (klar ) und Ferenc den meisten Applaus.
Weiter ging´s mit (nach meiner jetzigen Betrachtungslage :D) dem Highlight der Totalnacht: Neuauflage des alten Take That-Klassikers „Back for good“. Sari und Clemens spielen dazu sehr schön Boygroup .
Bei Ruf doch mal an verließ Eddi dann auch einmal die Bühne, um ein wenig durch das Publikum zu laufen. Ferenc moderierte den Song als eines der lautesten Wise Guys – Lieder an.
Danach folgten Powerfrau und Probier´s mal mit ´nem Bass (für Ferenc gab´s natürlich mal wieder Ovationen :P).
Dann kam Wo der Pfeffer wächst. Kaum hörte ich die ersten Takte, sprang ich auf – die anderen hielt es dann nach und nach auch nicht mehr auf den Stühlen. Ich war erfreut, endlich mal zu erleben, wie das Publikum das Lied allein singen durfte . Einfach begeisternd, wie der ganze Saal die Strophen zum Besten gab. Dän sorgte noch mit einigen Einwürfen für gelegentliches Lachen: „Ihr macht das schon richtig gut!“ „Aber auf das Timing achten!“ „Genau, gut so!“
Ferenc sagte, nachdem wir uns wieder niedergelassen hatten, dass es verschiedene häufige Sorten von Liedern gäbe. Die einen wären die schnellen, lauten Lieder; die anderen die langsamen, leisen. Es gäbe aber auch wenige schnelle leise – den Root Beer Rag zum Beispiel.
Dann ging die Partystimmung mit Was für eine Nacht weiter und alle mussten wieder aufstehen . Hier hörte ich endlich mal die schöne Ferenc-Sirene (oder wie man das nennen soll, für mich klang das wie ein startendes Motorrad – aber ohne Frage cool; schade, dass das auf Klartext nicht zu hören ist :P).                                               Dann folgte wieder ein schönes Dän-Lied – Die Bahn kommt. Die ersten Takte wurden von Klatschen und Jubeln begleitet und es wurde kräftig mitgesungen. Die bereits angesprochene Gütersloh-Fraktion meldete sich hier noch einmal zu Wort („Seh ich so aus, als ob ich in Gütersloh wohn´?   )                                                                Dann kam Baby noch einmal. Darauf folgte Du bist dabei – da ich (vor dem Konzert) noch keine Wise Guys – DVDs besaß, war die Choreographie für mich vollkommen neu und ich bin aus dem Lachen nicht mehr rausgekommen. Da wir vorhin schon bei Gütersloh und Fans aus der Gegend waren – aus Wiehl waren natürlich auch einige Leute da (ob die direkt aus der Tropfsteinhöhle kamen und ob sie so stark besetzt waren, wir die Gütersloh-Fraktion kann ich im Nachhinein nicht mehr beurteilen :P).
Dann kam Zu schön für diese Welt. Das hätte ich nicht im Programm erwartet (vermutlich, weil ich keine DVDs besitze… :D). Inzwischen höre ich es viel öfter, denn bei der Totalnacht fand ich es total cool.
Jede Stimme zählt schloss den vierten Block ab. Der Kreis schloss sich – Eddi, der am Anfang schon beim Opener A allein auf der Bühne gestanden hatte, blieb nun auch allein zurück; bis man ihn jodelnd von der Bühne trug :D.  

DER FÜNFTE BLOCK 

Die Pause zwischen Block 4 und Block 5 nutzten einige Zuschauer um sich zu kostümieren, da der fünfte Block der Totalnacht normalerweise Verkleidungsblock war, wenn diese zu Fasching stattfand. Da gab es einige echt schöne Kostüme, viele hatten sich echt Mühe gegeben. Ein paar Leute in meiner Nähe kommentierten dies als „verrückt“ – die ganze Aktion stellte sich dann aber doch als normal aus, denn der fünfte Block begann mit Fanfare und mehrmaligem Kölle Alaaf :D. Die Wise Guys hatten sich ebenfalls verkleidet .
Als Eröffnung des Totalnachtendspurts hielt der Ohrwurm her. Dann erklärten die fünf ihre Kostüme.
Dän: „Ich bin der komische Köln-Mann.“ Er trug ein Kostüm, das aus ganz vielen Köln-Wappen bestand mit zugehöriger Narrenkappe.
Eddi: „Disco-Heini.“ Er hatte sich ganz rosa eingekleidet, teilweise mit Rüschen, die Haare offen.
Sari: „Ich bin der gestiefelte Kater.“ Weiße Hose, weißes T-Shirt und Katzenschnurrbart angemalt. Einen schönen braunen Hut mit roter Feder auf dem Kopf, schwarze Stiefel.
Ferenc: „Ich bin John Wayne aus Brokeback Mountain.“ Einen schlichten braunen Mantel und einen dazu passenden Cowboyhut.
Clemens: “Ich bin der Regen, ich bin viel Sonne, Überschwemmung, Gewitter – ich bin die Klimakatastrophe.“ (Naja, so ähnlich, das kriege ich wörtlich nicht mehr zusammen – es war auf jeden Fall relativ ausführlich :D). Für dieses Kostüm räumte Clemens mal wieder den Kostümpreis ab .
Dann kam Rasier dich. John Wayne musste hier lachen, als er verpflichtet war, Sari auf der Bühne ins Katergesicht zu schauen und musste mit dem Gesang kurz aussetzen *g*.
Jeden Samstag durfte natürlich auch nicht fehlen. Genau wie Jetzt und hier. Es war sehr amüsant diese Lieder mal mit Kostümen zu sehen – da bekommen sie einen ganz neuen Touch. Während Eddi eine Ansage machte, spielte Dän im Hintergrund an seiner Mütze herum, die ihm bei der schnellen Choreographie um die Ohren geflogen war. Er war dabei, die Enden der Mütze auf dem Kopf zusammenzubinden – das veranlasste das Publikum zu Gelächter. Eddi begriff nicht warum und wandte sich erst einmal an Sari, der wies aber sofort auf Dän, welcher mit den Schultern zuckte. Kaum fuhr Eddi mit seiner Ansage fort, nahm auch Dän seine Tätigkeit wieder auf :P.
Das nächste Lied war Radio. Dän leitete das mit den Worten ein: „Das wird schwer, das jetzt ernsthaft rüberzubringen.“ Das war es wirklich – Dän mit Mütze und auch noch mit den Händen über dem Kopf (womit er andeuten wollte, dass nicht gefilmt werden sollte) ließ die Leute eher noch mehr durchdrehen, als den gewohnten Beruhigungs- und Gänsehauteffekt zu bewirken. Radio werde ich wohl nicht mehr hören können, ohne dabei zu grinsen. Wer ist Schuld, dass dieses schöne Lied in Block 5 gelandet ist :D???!? Dän gab danach noch eine Anzahl von Gründen an, warum man nicht filmen solle. Einige ihrer Songs wären schon auf Youtube gelandet, was sie nicht toll fänden. Und der eigene Sitznachbar fände es wohl auch nicht so toll – denn wir sind bestimmt genauso durchgeschwitzt wie sie und wenn man dann die Arme die ganze Zeit hochhält… nun ja, und so weiter .
Weiter ging´s mit Einer von den Wise Guys. Clemens geht hier wohl normalerweise in einer Art Entengang Eddi hinterher – diesmal musste er, da ihn sein Kostüm behinderte, hinter ihm herhüpfen *g*.
Ich will keine a-cappella sang uns ein italienischer gestiefelter Kater vor. Hier fiel vielen auf, dass Sari ohne Knopf im Ohr sang, sondern dass der über der Brust hing, die Jacke war ja offen *g*.
Auch Clemens sagte vor dem folgenden Lied, dass es schwer sei, die Glaubwürdigkeit zu behalten. Schunkeln trug Clemens diesmal nicht ganz so glaubwürdig vor *g*. Am schönsten war hier die Zeile: „Doch weil hier jeder Zweite vergisst, dass nicht das ganze Jahr Karneval ist…“ Man solle nicht alles glauben, wovon sie singen, sagte Clemens nach dem Lied – er bekomme z.B. Mails, was er denn nun eigentlich gegen das Schunkeln habe, bzw. warum er Harry Potter nicht gut fände .
Im nächsten Jahr sollte laut Dän eine andere Fähigkeit von Sari zur Geltung kommen – das war dann in When I´m 64 die Beherrschung bestimmter Dialekte.
Danach gab es Fitness zusammen mit dem gestiefelten Kater und Quäl dich fit.
Auch ein sehr schönes Lied, das meiner Meinung nach nicht in den Karnevalsblock passte, war Sonnencremeküsse. Ich habe mich gefreut, es einmal live zu sehen – es bleiben nicht so schlimme Folgeschäden wie bei Radio *gg*.
Dann folgte Tekkno in Höchstgeschwindigkeit. Gleich ging es weiter mit einem anderen Knaller – Alles in die Luft als vorletzter Song eines total tollen, total langen Abends.
Als letztes Lied schloss Dän mit Weil ich ein Kölner bin ab. Jeder auf der Bühne, der einen Hut oder ein hutähnliches Gebilde auf dem Kopf hatte (Eddi war der einzige hutlose ^^), nahm diesen ab und trug ihn vor der Brust. In der Zeile „Du fragst, warum ich mich im Frühjahr albern kostümiere und mich dafür nicht einmal in der Straßenbahn geniere“ ersetzte Dän „Straßenbahn“ durch „Stadthalle“. Vorher hatte er uns darüber aufgeklärt, dass sie keine Zugabe geben würden – „da könnten wir uns auf den Kopf stellen und jodeln“. So verabschiedeten wir die Wise Guys mit so viel Applaus, wie wir noch aufbringen konnten, bis zum Afterglow, der ungefähr 1.30 Uhr begann und sich bis kurz vor halb drei hinzog.

31.7.08 00:42


Bericht Wise Guys Totalnacht, 28.6.2008

DER DRITTE BLOCK

Der dritte Block begann mit ziemlich langer Urwaldtrommel-Einlage und Am Anfang. Darauf folgte Früher – hier vergaß auch wieder mal jemand seinen Text (ich glaub, es war Dän, aber nur kurz ).

Es folgte Mädchen lach doch mal, was mir auch schon auf „Live“ super gefallen hatte – richtig live war es natürlich noch lustiger. Ich glaube, dass war der Song, wo die ersten Leute aufstanden. Falls es so war, sagte Dän danach: „Ich habe gehört, dass sich hinten welche beschweren, wenn vorne Zuschauer aufstehen. Aber wissen Sie, was da hilft? Sie müssen einfach auch aufstehen!“ Nach dieser Äußerung stellten sich in den allerletzten Reihe manche Leute auf die Stühle (Kommentar Däns: „Es geht doch!“ ^^).
Clemens verstärkte nun Dän in der Moderation und sagte, dass das folgende Lied, wenn es richtig vorgetragen würde, dazu führe, dass der Zuhörer einschläft. Außerdem verbindet er den Inhalt dieses Liedes mit Kühle und Wind – das konnten wir im Saal auf jeden Fall gebrauchen. (Das ging ganz gegen Däns Konzept, der zu Beginn des zweiten Blocks Eddi darauf hingewiesen hatte, wie herrlich frisch es im Raum doch wäre – laut seinem „Moderationshandbuch“ müsse man das Publikum nämlich immer auf etwas anderes aufmerksam machen. Noch eine Bemerkung von Dän, die es im Laufe des Abends gab: „Vielleicht sollte man die Totalnacht doch wieder zu Karneval machen… aber dann ist es kalt, und die einzige Wärmequelle ist die vereinsamte Glühbirne da oben an der Decke. )
Wie auch immer – es folgte Träum vom Meer. Ich fand es wunderschön – vor allem der Schluss hat mich fasziniert. Am Anfang des Liedes saß ich auch noch mit geschlossenen Augen da – doch die Entspannung ging leider ein wenig verloren, weil genau bei diesem Lied sich einige Leute in der Reihe hinter uns zu unterhalten begannen. Natürlich fiel dann auch genau in diesem Lied irgendwo im Saal eine Flasche um. Für so was habe ich dann irgendwie kein Verständnis .
Jetzt ist es zu spät war das nächste Lied, was wieder Stimmung in der Halle machte und die Leute aufweckte . Hier wurde begeistert mitgesungen, unter anderem sogar zu viel. Auf der CD hören wir ja von Sari noch ein resigniertes „Na toll!“ – dieses ließ er diesmal weg, aber das Publikum rief das äußerst enthusiastisch :P. Auch vor dem zweiten Refrain gab es noch einige „Na toll!“-Rufe – aber da hatte es noch nie einen Einwurf gegeben, und es gab natürlich auch diesmal keinen von Sari ;D.
Beim Seemann gab es wieder eine spontane Taschentuch-Aktion und man half sich gegenseitig mit Tempo-Taschentüchern aus. Da ich zweite Reihe saß, blieb mir der Anblick des Publikums ja leider vorenthalten, aber Dän und Eddi stellten nach dem Lied fest, dass das eigentlich schon richtig gut aussah, dass es  bei der Spezialnacht aber noch besser war (was sollten wir denn machen, wir waren ja nur so wenig Leute im Gegensatz zur Phillipshalle :P). Im Lied gab es leichte Verständigungsschwierigkeiten zwischen Ferenc und dem Publikum. An der Stelle, an der die Rheinautobahnfähren-Pointe kommt, lachten diesmal nur sehr wenige – das Lied war ja diesmal wirklich (fast) jedem schon bekannt. Doch dann stand Ferenc da auf der Bühne – mit ausgebreiteten Armen; und wir wussten nicht ganz, was er von uns wollte. Ein Teil entschied sich für das Weitersingen des Liedes, der andere für Klatschen, einige taten gar nichts – und Ferenc wandte sich resigniert ab, und sang dann einfach weiter. Was er da gemeint hatte, hat sich mir immer noch nicht erschlossen ^^. Am Ende des Liedes gab es trotz allem tosenden Applaus und Dän fragte, wie wir gleichzeitig mit den Taschentüchern winken und klatschen konnten. Eddi und Sari hatten die Lösung unmittelbar parat: Zwei Sitznachbarn klatschen zusammen mit der linken bzw. mit der rechten Hand, mit der jeweils freien Hand wedeln sie mit einem Tuch. Diese Spontaneinlage der beiden kommentierte Dän mit dem Satz: „Sie müssen wissen: Sari und Eddi gehen auch zusammen auf´s Klo.“ Das führte in der Reihe hinter mir zu einem so starken Lachanfall einiger Leute, dass Dän dann mit einem drohenden Blick in selbige Reihe sagte, er müsse „den Jüngeren jetzt mal was erklären, wenn sich die Mittelalten wieder etwas beruhigt haben“.  
Es folgte Ich war noch nie bei RTL. Auch hier gab es etwas lustiges (abgesehen davon, dass Clemens das Lied total überzeugend darbot ): Meine Sitznachbarin und ich hatten uns stillschweigend darauf verschworen immer schön auf 2 und 4 zu klatschen, wie es sich gehört. Vor allem bei diesem Lied klatschten viele auf 1 und 3 doch wir hielten uns tapfer – bis ein Teil der Wise Guys auf der Bühne dann auch zu klatschen begann, und zwar ebenfalls auf 1 und 3! Dann waren wir doch ein bisschen verwirrt, aber wir blieben bei unserem System. Schließlich stellte ich triumphierend fest, dass wenigstens Ferenc „richtig“, also mit uns mit, klatschte. Kaum hatte ich das registriert ging Dän zu Ferenc und zeigte ihm, dass er auf 1 und 3 klatschen solle, was Ferenc dann schließlich schulterzuckend auch tat :P.
Das nächste Lied moderierte Dän wieder an. Ein Song, der eigentlich gar nicht auf ihr neues Album sollte, aber durch die Illustrationen von Anette Dewitz und die positive Resonanz der Fans nun doch wieder mit ins Programm gerutscht sei – ChaChaCha auf´m Dach. Ein paar Mädchen in der Reihe vor uns hatten für das Lied eine ganz hübsche Choreographie einstudiert . Bei „komm wir drehen durch, wir spiel´n verrückt, wir heben ab“ hatte Sari sich nochmal ziemlich verhaspelt :D.
Dann kam wieder ein Lied, dass uns von der Hitze und der stickigen Luft im Saal geplagten Menschen ein wenig Linderung verschaffen sollte – Das Wasser. Hier haben mich die vielen Mitsinger enorm gestört – dadurch klang das Lied total unsauber. Ich hätte gern mehr von Eddi gehört.
In der nächsten Applauspause fiel mir auf, dass Clemens nun ebenfalls ein Mikro in die Hand nahm – es konnte also nur Jetzt ist Sommer folgen. Ein Song, der natürlich wieder mal alle von den Stühlen riss.
Dann kam 99 Jahre. Sari baute einen witzigen Textverdreher ein (was ihm gestattet sei, bei solchen Liedern mit so viel Text ;D) und zwar: „… schreibst mich auf die Mottenkiste, packst mich in die Warteliste“ ^^.
Dann ging es mit Wolfsgeheul und Schiller weiter. Ferenc war am Anfang der Bürgschaft ganz schön übersteuert, wurde schnell noch ein bisschen runtergedreht, aber trotzdem vibrierte der Bass mal wirklich richtig im Bauchnabel .
Da Clemens nach Schiller von der Bühne verschwand, dachte man sich schon, dass als nächstes Nur für dich dran wäre. Und es kam auch – Clemens brauchte diesmal drei Introdurchläufe um einzusetzen. Den Zwischenruf „Wird alles wieder gut!“ kommentierte er mit einem resignierten Kopfschütteln. Zusätzlich zu den nassen Haaren deutete Clemens diesmal in der ersten Strophe auch an, sein T-Shirt auswringen zu müssen.
Das Abschlusslied des dritten Blocks kündigte Dän folgendermaßen an: „Und zum Abschluss des dritten Blocks ein weiterer Song von unserem Album „Wo der Pfeffer wächst“: Zwischenbilanz.“
Verwirrung machte sich breit und es kam leichter Protest aus dem Publikum: „Das ist doch von Radio!“ Dän revidierte seine Aussage sofort: „Entschuldigung, natürlich von Radio!“
Zwischenbilanz gestaltete den Übergang zur Pause noch einmal relativ ruhig.
In dieser hatte die Abspannmusik unter anderem „Summer Dreaming“ zu bieten, was von Einigen erfreut mitgesungen wurde. Nach der Pause, die ich am Stand verbrachte, war ich ein stolzer Besitzer einer neuen Wise Guys – DVD und eines frei!-T-Shirts geworden .  

12.7.08 17:21


Bericht Wise Guys Totalnacht, 28.6.2008

DER ZWEITE BLOCK

Der zweite Block begann (vorher wieder Fanfare und Begrüßung durch Ferenc, die ich vergessen habe ) mit Showtime und schwarzen Anzügen – also gewohntes Konzertoutfit für die zweite Hälfte. Bei "Wo wamma nochmal am Freitag - Gütersloh" war zu bemerken, dass sich wohl eine ausgeprägte Gütersloh-Fraktion im Publikum befand, denn es wurde laut gejubelt ^^.

  

Dän hatte uns darauf aufmerksam gemacht, dass Sari in diesem Block das erste Mal als Comoderator fungieren müsse – ob er nun wolle oder nicht ;D. Für diese Äußerung wurde er von Sari, der in dem Moment hinten links stand „abgeschossen“ – das Publikum fand´s lustig, Dän verstand nicht, warum wir gelacht hatten .
Die Comedian Harmonists war das zweite Lied (insgesamt schon Nummer 16 ) - mich überraschte, wie sauber man auch im Konzert pfeifen kann :P. Bei Achtung! Ich will tanzen vergaß Sari zum Schluss die Choreographie und sagte dann, nachdem er nun diese Choreographie vergeigt hätte, könne es mit der Ansage ja gleich so weitergehen. (Einmal im zweiten Block, ich weiß nicht mehr genau, ob es nach diesem Lied war; geschah es auch, dass prompt als Sari eine Ansage beginnen wollte, die Abspannmusik einsetzte. Daraufhin warf er einen Blick zu den Technikern und sagte: „Man will mich wohl noch mehr verwirren! Macht ihr hier schon Pause?“ )
Über einige Umwege schilderte er, dass man auf Touren aufgrund des massiven Tourstress ja immer wieder Krankheitsfälle zu beklagen hätte – zwei fahren dann immer trotzdem zur jeweiligen Halle und entschuldigen sich bei den Leuten. Das wäre dann die „Tut mir leid“-Tour und da muss Sari immer dabei sein, da er das beste „Tut mir leid“-Gesicht machen kann . Wie erwartet, folgte dann auch wirklich Tut mir leid, das ich vor dem Konzert nur einmal gehört hatte und daher auch überhaupt nicht textsicher war. Auch bei Clemens gab es Textprobleme, was (wie im Nachhinein gehört) wohl daran liegt, dass das Lied live noch eine Strophe mehr hat als auf CD.
Dann folgte Langsam und darauf Golden Eye. Danach sagte Sari, dass es zu einem seiner Lieblingslieder gehört, da Eddi dort seine Haare öffnet (das hat er auch diesmal wieder getan XD).
Sari erinnerte noch einmal daran, dass Clemens die Wise Guys am Ende des Jahres verlassen würde, und das er bestimmt in der Entscheidungsphase den einen oder anderen Dialog mit sich selbst geführt habe. Clemens hat das Lied wunderschön vorgetragen, und es ging wahrscheinlich nicht nur mir so, dass man überrascht und ergriffen war, wie stark sich der Song doch auf Clemens´ jetzige Situation bezieht. Ein bisschen weniger Mitsingen wäre schön gewesen.
Dann kam Es ist nicht immer leicht (das sprach dem armen, moderieren-müssenden Sari ja geradezu aus der Seele :D).
Die nächste Anmoderation übernahm dann wieder Dän. Er sagte, dass er oft Emails erhalte, was die Interpretation verschiedener Songs angehe, und zu keinem Lied habe er sonst so viele Anfragen erhalten, was denn nun mit den beiden sei. Wir sollten selbst urteilen – und Erzähl´ mir die Geschichte brachte wieder Ruhe in den Saal.
Dann kam Du doof!. Sari erklärte vorher noch, wie das Lied entstanden war – Dän hätte nämlich die Angewohnheit gehabt, verschiedene Computerspiele zu spielen und dann fiel dieser „Satz“ öfter .
Eddi hat sich in seine Rolle schön reingesteigert. Er hat wirklich herrlich doof geschaut – doofer geht´s nicht. Oder doch bekloppter ;D?
Bei der Romanze löste Clemens´ Geste, die Partnerin noch etwas näher an sich ranzuziehen (oder das Ziehen am Seilchen) einiges Gelächter aus. Das „und dann ging sie ohne ihn nach Haus´“ durften die Zuschauer allein singen.
Dann gab es eine Premiere: Ich will zu dir zum ersten Mal live auf der Bühne. Mir gefiel es viel besser als die CD-Version. Dän hat die Töne wunderschön getroffen, vor allem im Refrain wurde (leider :/) viel mitgesungen.
Bei Little sweet lovin´girl, das laut Ansage der erste a-capella-Song war, den die Wise Guys zu Papier brachten, verließ Ferenc die Bühne, und setzte sich in die erste Reihe, um gelegentlich im Refrain “ba-dums” einzuwerfen . Viele im Publikum standen auf um den sesshaft gewordenen Ferenc zu fotografieren - er selbst war am Ende auch der erste der aufstand und applaudierte :
Nach diesem Song kam die Scheckübergabe von jeweils 20000 Euro an die Butterflies (Indien) und an die Gute Hand. Dän sagte, dass Clemens das Ganze mal erklären würde – dessen Mikro war noch nicht an (Blick zu den Technikern: „Machst du mich mal bitte auf?“ ). Von beiden Organisationen waren Vertreter da, die noch einmal zusätzlich erklärten, was sie mit dem Geld erreichen möchten, wobei vor allem die Frau, die im Auftrag der Butterflies anwesend war, Gelächter im Publikum anregte: „Wir freuen uns besonders über den Scheck… vor allem ich, da ich ja schon weiß, was draufsteht. […] Ich hoffe, dass ich im Zeitrahmen geblieben bin, es gibt ja einen festen Zeitplan und ich sollte ja nur eine Minute reden.“
Aus Delhi bekamen die Wise Guys zum Dank Fußbälle von den Straßenkindern, falls einer (laut der MISERIOR-Vertreterin) eine neue Karriere (Clemens meldete sich ^^) als Fußballer (Sari meldete sich ) beginnen wolle.
Dann verließen die „beschenkten“ Wohltätigkeitsorganisateure die Bühne wieder und die Wise Guys waren wieder zu fünft, allerdings auch mit Gitarre und Barhocker anwesend.
Die mangelnde Aktualität von Liedern ist immer zu beklagen, 1998 – ein schwer zu verarbeitender Schicksalsschlag… ja ja . Dän sang Es tut so weh, und begleitete sich selbst auf der Gitarre – machte die anderen also arbeitslos, bis sie 100 blonde Engel mimen durften. Mit diesem Song und einem Publikum, dass (egal ob Kölner oder Nicht-Kölner) fröhlich „Nie mehr zweite Liga!“ mitschmetterte, endete der zweite Block.
Diesmal war ich an der Reihe und durfte uns was zu trinken kaufen ^^. Viel trinken ist äußerst wichtig, damit die Stimme bleibt – das sah man ja auch bei den Wise Guys auf der Bühne, die sehr oft zu den Wassergläsern griffen.
Das Publikum fand sich langsamer als nach dem ersten Block wieder ein und der dritte Block begann, als die Türen des Saals noch offen waren und einige Zuschauer ihre Plätze noch nicht wiederbesetzt hatten.

6.7.08 16:31


Bericht Wise Guys Totalnacht, 28.6.2008

DER ERSTE BLOCK


Mein Bericht beginnt nicht im Konzert, sondern noch in der Warteschlange, was meiner Meinung nach auch dazu gehört . Es ist toll, mit unheimlich netten Leuten mit denselben Interessen vor einer Stadthalle zu sitzen und auf einen Einlass zu warten – egal wie lang. Bekloppt ist es natürlich auch :D.
Wir haben uns die Zeit mit Mensch-ärger-dich-nicht (im Regen ^^) und verschiedenen anderen Spielen (ich sage nur Zählspiel :D), Reden und Musik hören vertrieben. Manche waren so in Hochstimmung, dass sie versuchten, den fünfstimmigen Kanon für drei- bis vier multiple Persönlichkeiten zu singen…

 

Wir wurden vom frühen Einlass überrascht – der begann nämlich nicht erst um fünf, wie es auf unseren Karten stand, sondern eine Stund eher.
Dadurch, dass ich eine ermäßigte Karte hatte, musste ich noch meinen Ausweis zeigen, wodurch ein bisschen Zeit verloren ging und was irgendwie ein bisschen Angst machte, da alle anderen mit Vollzahlerkarten schon an einem vorbeilaufen konnten.
Trotzdem hatte ich einen sehr schönen Platz in der zweiten Reihe erwischt und konnte auf diesem weiterwarten. Naja, nicht die ganze Zeit, denn in der Halle war es unheimlich heiß und stickig, schon vor dem Konzert. Um sechs ließen wir uns unsere Karten abzeichnen und setzten uns nochmal raus vor die Halle bis zehn vor halb sieben. Ich hatte nämlich schon vor dem Konzert Kopfschmerzen, doch die legten sich zum Glück, als wir dann wieder in die Halle kamen und die Spannung stieg.

Schon vor um sieben begannen vereinzelte Leute Beifall zu klatschen – ich ließ mir, in Ermangelung einer Uhr mit Sekundenzeiger (mein Handy war schon eine halbe Stunde vor Konzert aus ;-)) die genaue Uhrzeit aus der Reihe hinter mir übermitteln, damit ich genau Punkt sieben anfangen konnte, zu klatschen. Klappte super, und irgendwie waren auch gleich alle dabei :D. Ein Weilchen haben wir es ausgehalten, dann hörten wir wieder auf. Schließlich ertönte eine Fanfare, und eine Stimme die wir kannten begrüßte uns zur Totalnacht 2008 (genau, das war der Ferenc :D). „Willkommen zur Wise Guys Totalnacht – ein total beklopptes Konzert einer bekloppten Band für ihre bekloppten Fans.“
Und dann kamen unter lautem Applaus auch die fünf Herren auf die Bühne, für die wir einen halben Tag vor der Stadthalle in Köln gesessen hatten und stimmten den WISE GUYS Opener an.
Schon in der zweiten Strophe versagte Däns Mikro und man hörte nur noch „…Schlimme ist, dass alle sagen: Mann, hat der ´ne tolle Stimme!“ Dän breitete entschuldigend die Arme aus – so nach dem Motto: „Da sieht man es mal wieder, Eddi hat die tolle Stimme - ich komme ja nicht mal zum Singen.“
Im Verlauf des Liedes amüsierten nicht nur wir uns über die überragende Aktualität, auch den Wise Guys auf der Bühne schien das Singen sehr Spaß zu machen. Besonderes Gelächter erntete die Erkenntnis, dass Ferenc ja schon fast 30 sei und auch als einziger ein echtes Handy habe, sowie Sari, der Mathe und Physik studiert, oder Dän, dessen Ansagen so langweilig sind, weil er Student der Germanistik ist .
Fließend ging es weiter mit Du gehst mir nicht mehr aus dem Kopf, wo Sari in der ersten Strophe seinen Einsatz verpasste – das Publikum war aber sofort da ^^.
Nach diesem Lied begrüßte uns Dän zur Totalnacht und wies nach dem langen Applaus darauf hin, dass wir uns unsere Kräfte gut einteilen sollen, da er von anderen Konzertbesuchern weiß, dass die Hände nach dem dritten Block weh zu tun beginnen. Nun ja, wir hielten uns nicht dran und er sagte noch, dass das Klatschen zwischen den Stücken viel wichtiger ist, als das Klatschen zwischen den Ansagen – und außerdem ist das eine sinnvoll und erwünscht, das andere höchstens hindernd :P.
Sehr lustig fand ich, als nach einem erneuten lauten Applaus in die Ansage Dän streng „Schluss jetzt!“ sagte, und sofort kein einziger mehr klatschte .
Dän kündigte das nächste Lied an, das Eddi geschrieben hat – es folgte Buddy Biber. Die Choreographie ist immer wieder beeindruckend :P!


Dann kam die Zuschauerumfrage. Dabei stellte sich heraus, dass es für den Großteil des Publikums die erste Totalnacht war. Dän wunderte sich darüber, sagte aber, dass sie sich trotzdem freuen würden, dass wir alle gekommen wären. Nach anfänglichem Zögern gaben auch einige zu, dass es ihr erstes Wise Guys – Konzert überhaupt sei. Es gab sogar Leute, die vorher noch nicht mal ein Lied von den Wise Guys gehört hatten. Das kommentierte Dän folgendermaßen: „Ehrlich? Sehr mutig… aber ihr spinnt! Es steht euch jederzeit frei, den Saal zu verlassen.“
Aber auch das andere Extrem gab es – Vereinzelte, die bisher bei jeder Totalnacht im Publikum saßen. Das beeindruckte Dän so, dass er die Umfrage abbrach (meine Reaktion war da: Was!? Und die Kilometerzahlen???) und er kündigte an, dass es nun mit ihrem Frühlingslied weiterginge. Das erste Clemens-Lied des Abends: Anna hat Migräne. Ich kannte es noch nicht live, aber ich muss schon sagen, dass Clemens Mimik da richtig cool ist ^^.
Weiter ging es, Sari hatte den Kopf auf Däns Schulter gelehnt und ähnliches geschah auf der rechten Bühnenseite bei Ferenc und Eddi, Clemens stand in der Mitte. Wir erkannten natürlich sofort am Intro, dass nun Sensationell folgen sollte. Hier wurde schon viel mitgesungen und das abrupte Ende („nur dein Freund ist ´n blöder Depp" wurde von einigen nicht zur Kenntnis genommen, die dann einfach weitersangen, worauf Eddi mit einem Grinsen reagierte ^^.
Dann folgte ein Lied, das laut Dän dazu dienen sollte, Ferenc´ Sympathiebonus beim Publikum wieder abzubauen – King of the road. Ferenc wurde begeistert beklatscht.
Beim nächsten Lied übernahm Eddi den Posten als Comoderator und erklärte, dass es von einem Menschen handele, bei dem eben nicht alles im grünen Bereich sei, eher im Gegenteil. Wie kann es sein war wunderschön und es war sehr still im Saal (kaum jemand hat mitgesungen und zu so einem Lied gehört das ja auch nicht).
Nahtlos ging es weiter mit Das Allerletzte und Dän sagte danach, dass sie grade sowieso im Depressiv-Block seien und das weiter durchzögen, damit man es schnell hinter sich hat. Das wär´s gewesen sang Clemens leider nicht ganz allein, sondern mit einigen Mitsängern garniert, was mir persönlich nicht so gefallen hat.
Dann folgte Weltmeister. Im Refrain kamen viele Köln Schals und auch vor dem Einlass verteilte Deutschlandfahnen zum Einsatz. Danach sagte Dän folgendes: „Ach ja, und wegen morgen: Seid nicht traurig, war ein gutes Spiel, aber die Spanier sind nun mal die bessere Mannschaft.“ Mit dieser Äußerung brachte er den Saal gegen sich auf :P.
Dann kamen Meine heiße Liebe und Mad World. Die „Aufstellung“ bei Mad World finde ich sehr interessant, da Sari vorn rechts steht und Dän viel weiter hinten, obwohl er ja die Hauptstimme singt. Von meinem Platz konnte ich ihn daher bei dem Lied gar nicht sehen.
Vor Lebendig und kräftig und schärfer erklärte Dän, dass sie auch den Mottosong für den Kirchentag 2009 in Bremen bereits geschrieben hätten. Wir sollten uns überraschen lassen.
Als Abschlusslied des ersten Blockes folgten die Irischen Segenswünsche (Möge die Straße). Das war für mich ein Aha-Erlebnis, da ich vorher nie wusste, über welches Lied da eigentlich im Forum diskutiert wird – und dann stellte ich beim Konzert fest, dass ich es doch kenne ^^. Eine wunderschöne Entspannung vor der Pause und auch amüsant Ferenc´ und Clemens´ Interpretation der Zeile „sei über 40 Jahre im Himmel, bevor der Teufel merkt du bist schon tot.“ Schnell verließen die Wise Guys die Bühne und es war an der Zeit, sich was zu trinken zu kaufen (das tat meine Begleitung ) während ich unsere Plätze verteidigte ^^.

 

3.7.08 15:55





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